Französisch Polynesien

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Bürozeiten: Mo. - Fr. von 9 - 15 Uhr
Urlaubswetter vor Ort

Allgemeine Informationen über Tahiti & ihre Inseln

Französisch Polynesien

Reise- und Sicherheitshinweise


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Einreiseformalitäten: EU-Bürger dürfen sich ohne Visum drei Monate in Französisch Polynesien aufhalten. Voraussetzung ist ein mind. noch 6 Monate gültiger Reisepass.

Bei Anreise mit Zwischenlandung oder Stopover in den USA müssen Sie eine Reisegenhemigung gemäß Visa Waiver Programm beantragen. Weitere Informationen zum Visa Waiver Programm

Bei Zwischenlandung oder Stopover in Neuseeland wird eine Elektronische Bewilligung der New Zealand Electronic Travel Authority (NZeTA) benötigt. Informationen finden Sie hier

Geographische Lage:

Polynesien Übersicht

Anreise / Hinweise / Informationen

Anreise nach Tahiti und ihren Inseln: Von Deutschland via Paris, 17.100 km, über Los Angeles mit Air France (3Flüge/Woche), Air Tahiti Nui (3Flüge/Woche). Flugzeit 18 Stunden 30 Minuten. (4Flüge außerhalb der Hochsaison).
Von London, 15.371 km, mit der Air New Zealand über Los Angeles (3Flüge/Woche): Flugzeit 19 Stunden 20 Minuten. Von Mailand, 20.000 km, über Paris mit Air France (3Flüge/Woche), oder von Paris mit Air Tahiti Nui: Flugzeit 20 Stunden 5 Minuten.

ANREISE nach TAHITI
AIR FRANCE fliegt mehrmals wöchentlich von Paris Charles-de-Gaulle via Los Angeles nach Papeete. Es handelt sich um die schnellste Verbindung von Europa nach Papeete. Inkl. Air France Anschlüsse ab Deutschland!
Frequence Plus - Meilen können gutgeschrieben werden!
AIR TAHITI NUI (im Codeshare mit Air France) fliegt mehrmals wöchentlich von Paris via Los Angeles nach Papeete.
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Karte Tahiti

Tropisches Klima: Die polynesischen Inseln haben tropisches Klima mit maximaler Sonneneinstrahlung (nahezu 3000 Sonnenstunden pro Jahr auf dem Tuamotu-Archipel). Die das ganze Jahr über angenehmen Temperaturen werden durch die Passatwinde des Pazifiks gekühlt.
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 27°C, und die Wassertemperatur in den Lagunen liegt bei etwa 26°C. In den westlich weiter vom Äquator entfernten südlichen Archipelen der Austral- und Gambier- Inseln herrschen kühlere Temperaturen.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Jahreszeiten: Eine heiße Jahreszeit welche vom November bis März andauert sowie eine kühlere Jahreszeit von April bis Oktober.

Zeitunterschied: Tahiti und Ihre Inseln liegen bei 10 Stunden GMT, d.h. während der Sommerzeit 12 Stunden, im Winter 11 Stunden hinter Mitteleuropa, 2 Stunden hinter den USA (Westküste). 6 Stunden gegenüber Santiago de Chile, 19 Stunden gegenüber Tokio und Sydney und 22 Stunden gegenüber Auckland.

Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa besteht kein Impfzwang. Grundsätzlich empfohlen ist der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung. Ausnahme: Eine Gelbfieberimpfung ist zwingend für Reisende vorgeschrieben, die sich innerhalb der letzten sechs Tage vor Ihrem Aufenthalt in Französisch Polynesien in Infektionsgebieten aufgehalten oder Sie als Transitreisende durchquert haben.

Einige praktische Hinweise

*Geldwechsel / Einkauf:
1 Euro = 119,33 FCFP
1 USD = 103,21 FCFP
(*Wechselkurse wurden am 04.09.2018 zur Information gegeben).
Akzeptiert werden alle Devisen mit legalen Wechselkursen, internationale Kreditkarten und Traveller's Cheques (auf letztere wird eine Provision bei Banknoten erhoben, mit Ausnahme von FRF). Internationale Banken in Tahiti und den meistbesuchten Inseln (Banque de Tahiti, Banque de Polynèsie, Socredo) besitzen einen Geldwechselschalter. Internationale Hotels bieten ebenfalls diesen Service an.
Achtung: Auf manchen Atolls und Inseln der Austral- und Gambierinseln gibt es keine Wechselstuben. Am internationalen Flughafen Tahiti-Faa`a sind zwei Wechselstuben (Banque de Polynésie, Banque Socredo) zu den Abflugs- und Ankunftszeiten internationaler Flüge geöffnet. In Papeete ist das Büro am Passagierdampferquai (Quai des Paquebots), direkt am Meer, Mo bis So von 8h45 bis 16h45. Di geschlossen.

Reisegepäck: Es sollte in erster Linie leichte Sommerkleidung aus Baumwolle für Strand, Sport und Kreuzfahrten mitgenommen werden. Für kühlere Abende (Lagunenrand, Kreuzfahrten, Berge) einen Wollpullover mitbringen. Schuhe: Sandalen, leichte Sportschuhe, Schuhe zum Bootfahrten. Nicht vergessen: Badekleidung, Sonnenbrille, Hut, Sonnenschutzcreme "Sun Screen" (intensive Reflektionen der Lagunen) und starke Moskito-Lotion (je nach Insel und Jahreszeit).

Ladenöffnungszeiten: Boutiquen: Mo bis Fr 7h30 bis 11h30 und 13h30 bis 17h/18h, Sa 7h30 bis 11h30. Sogar am Nachmittag für gewisse unter Ihnen. Die meisten Boutiquen sind Sonntags morgen geschlossen, aber auf dem Markt von Papeete beginnt das Leben ab 5 Uhr früh. Hier findet man eine große Auswahl an Blumen, Früchten, Hüten, Schildpatt-Waren, Kunstgegenständen und verschiedensten Souvenirs.

Post und Telekommunikation: Die Hauptpost von Papeete, nahe dem Yachtenanleger und dem Parc Bougainville, ist wochentags von 7h bis 18h und samstags von 8h bis 11h geöffnet. Hier werden Briefmarken verkauft. Zahlreiche Postämter stehen in Tahiti und auf den verschiedenen Inseln zur Verfügung. Internationale Telefonkabinen mit Kartentelefon gibt es auf fas allen Inseln.

Wasser und Strom: Das Wasser von Papeete und von der Insel Broa Bora ist trinkbar. Auf den anderen Inseln nachfragen. Im Zweifelsfall lieber Mineralwasser in Flaschenabfüllung trinken. Strom: 110 oder 220 Volt (Wechselstrom 60 Hertz) je nach Insel und Unterbringung. Erkundigen Sie sich, bevor Sie Geräte anschließen.

Einwohner von Tahiti und Ihren Inseln: Mit Gesängen, fröhlichen Orchestern und duftenden Blumenkränzen heißen Polynesier ihre Besucher willkommen...
Ein brauch, der viel über ihr glückliches Wesen und ihren Sinn für Gastfreundschaft verrät! Französich Polynesien hat 219521 Einwohner (Volkszählung 1996), von denen 86% auf den Gesellschaftsinseln leben (74% auf den Inseln über dem Winde, vor allem in Tahiti). Auf dem Tuamotu-Archipel und den Gambier-Inseln leben 7% der Inselbewohner, 4% auf den Marquesas-Inseln und 3% auf den Austral-Inseln. Die zu 83% polynesische Bevölkerung Ma'ohi, davon 20% Mischlinge) zählt 12% Europäer (Papa'a) und 5% Chinesen (Tinitos).

Sprachen: Französisch und Tahitianisch sind die beiden offiziellen Sprachen. Auch Englisch wird vielfach gesprochen, besonders in touristischen Gegenden.

Trinkgeld: Trinkgeld ist in Polynesien nicht üblich.



Gesellschaftsinseln

Die Gesellschaftsinseln:
(bestehend aus den Inseln über dem Winde und den Inseln unter dem Winde) sind eine tropische Inselgruppe mit gebirgigem Relief, umgeben von Lagunen. Die wichtigste Insel ist Tahiti, größte aller Inseln Polynesiens, mit der Verwaltungshauptstadt Papeete. Außerdem gehören zu diesem Archipel die bekannten Inseln Moorea, Huahine, Raiatea, Taha’a und Bora Bora.

TAHITI

Tahiti Tahiti ist eine Vulkaninsel mit dem höchsten Gipfel Mount Orohena (2241m). Bekannt sind außerdem die Silhoutten des Mount Aorai (2066m), des Diadéme (1321m) ein Name, der auf Dumont d’Urville zurückgeht und des Mount Marau (1493m). Die Hauptstadt Papeete, an der Nordwestküste gelegen, besitzt eine vom Korallenriff geschützte Reede. Der Großraum Papeete, das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes, erstreckt sich über den schmalen Küstenstreifen und die Berghänge im Norden und Westen der Insel. Die größere Insel Tahiti Nui mit ihrer runden, massiven Form ist von idyllischen, tiefen Tälern durchzogen. Verbunden ist sie mit der kleineren, ebenfalls gebirgigen Insel Tahiti Iti über die schmale Landenge von Taravao. Interessierten Besuchern bieten die Berge von Tahiti schöne Bergtouren durch wilde Täler, in denen Licht und Schatten spielen und wo man imposanten Wasserfällen, mysteriösen Grotten und legendenumwobenen archäologischen Funden begegnet. Das hochgelegene Papenoo-Tal, das zum Kamm von Maroto und zum Vulkansee Vaihiria mit seinen Ohrenaalen führt, aber auch der Naturpark von Fenua ai’here auf der Halbinsel mit seinen Klippen von Le Pari begeis tert Wanderer und Liebhaber wilder, unberührter Natur gleichermaßen. Die felsige Küste im Osten von Tahiti bietet spektakuläre Landschaftsbilder, aber auch lange schwarze Sandstrände aus Basaltstein, deren Wellen sich ideal zum Surfen eignen. Die Kurvenreiche Straße führt an prachtvollen Garten vorbei, in denen Hibiskus, Auti (Cordyline) und Bougainvillea wachsen. Oft nisten in der ausladenden Krone der majestätischen Brotfruchtbäume Paradiesvögel. Die Früchte dieses Baumes spielten eine wichtige historische Rolle bei der Meuterei auf der Bounty.

MOOREA

Moorea Die „Schwesterinsel“ von Tahiti ist ein Land voller Legenden und mit einer reichen Geschichte. Nach der Überlieferung ist Moorea die Rückenflosse des großen Fisches Tahiti. Die Geschichte erzählt, dass der Gott Hiro den schönsten Ort der Insel begehrte, den Berg Rotui, wo die Geister der Toten sich aufhalten, bevor sie ihre letzte Ruhestätte finden. Eines Nachts wollte er diesen Ort stehlen und mit zu sich nach Raiatea nehmen. Doch der Krieger Pai schlug ihn in die Flucht, indem er seine Lanze nach ihm warf, die den anderen Berg der Insel durchdrang. Seither heißt dieser berühmte Berg Moua Puta, „der durchbohrte Berg“. Das Loch ist bis heute sichtbar. Die makellose Schönheit der Cook Bucht, überragt von einer Reihe von Piton-Felsspitzen, zu denen auch der wunderschöne Rotui zählt, und ihre Zwillingsbucht Opunohu, in deren dunklem Wasser sich die steilen Berge widerspiegeln, begeistert bis heute Künstler, Schöngeister und Philosophen der ganzen Welt. Die früher unter dem Namen Aimeo bekannte Insel erhielt von einem Hohepriester ihren heutigen Namen Moorea, der auf seinen Traum von einer großen, wunderschönen gelben Eidech se zurückging. Einst ein wichtiger Sitz der königlichen Familie der Pomare, war Moorea die Wiege des Protestantismus in Tahiti. Hier wurde im 19. Jahrhundert die erste Bibel in der Sprache Tahitis gedruckt. Ihre Landschaft und Geschichte sind nicht die einzigen Stärken dieser Insel. Sie ist auch für ihre Lebensqualität und ihre köstliche Ananas bekannt. Ihre Vielzahl von weißen Sandstränden der Artenreichtum ihrer Korallenbänke und die Vielfalt der Unterwasserfauna machen Moorea zu einem bevorzugten Reiseziel. Das Angebot Mooreas an Hotels und Pensionen aller Kategorien ist reichlich. Im allgemeinen liegen die Unterkünfte am Rand der Lagune. Restaurants und Snack-Bars sind in großer Zahl vorhanden und besitzen oft noch den traditionellen „a’hima’a“, einen tahitianischen Schmorofen, in dem köstliche Gerichte zubereitet werden.

BORA BORA

Bora Bora Diese vulkanische Insel, in einer der schönsten Lagunen der Welt, „die Perle von Polynesien“, weiß ihre Besucher zu verzaubern. Die stolze Silhouette der Gebirgskuppe besteht aus drei Bergen, deren höchster, Mount Otemanu (727m) vom sagenumwobenen Mount Pahia beschattet wird. Auf der Insel schwärmt man heute noch von lange vergangenen Kriegsexpeditionen mit lautlosen Paddelbooten und von der Zeit der Herrschaft über Raiatea, die ewige Rivalin. Die großzügige Natur hat diese Insel mit einer Lagune bedacht, deren Wasser glasklar und von unendlicher Schönheit ist. Umgeben ist sie von einem Kranz paradiesischer Inselchen. Auf einem dieser „Motu“ befindet sich der Flughafen, andere beherbergen prunkvolle Hotels. Eine Ausnahme bildet das Motu Toopua mit seinem über hundert Meter hohen Berg und seinen klingenden Steinblöcken den „Glocken von Hiro“. Die magische Ausstrahlung von Bora Bora ist seit langem bekannt, und zahlreiche Maler, Schriftsteller, Philosophen und Lebenskünstler folgen den Spuren von Alain Gerbault, Herman Melville und Paul-Émile Victor.

HUAHINE

Huahine Die geheime Insel, oder: Die Rebelleninsel - an Spitznamen mangelt es nicht, um die raue, doch romantische Natur dieser Insel zu beschreiben, die für ihre wilden Krieger und ihren Widerstand gegen Veränderungen bekannt ist. Sie besteht aus zwei Teilen, Huahine Nui im Norden und Huahine Iti im Süden, getrennt durch eine schmale Passage, die der Überlieferung nach von der Barke des Gottes Hiro gegraben wurde. Die bergige Insel mit ihrem sanften Relief bietet herrliche, zerklüftete Buchten und einige schöne weiße Sandstrände. Auf den in der Lagune verstreuten Inselchen werden Wasser- und Zuckermelonen angebaut, und auf der fruchtbaren Erde gedeihen die verschiedensten Lebensmittel- und Fruchtkulturen. Huahine rühmt sich auch einer der größten und am besten erhaltenen archäologischen Stätten: Der Marae von Maeva, ein Komplex von mehreren großen Marae am Fuße des Mount Mouatapu und am Ufer des Sees Fauna Nui, Zahlreiche Legenden kreisen um diese von Hiro bewohnte Insel, die den Lebensmittelpunkt vieler Künstler auf der Suche nach ihren Wurzeln bildet.

RAIATEA

Raiatea Nach polynesischer Überlieferung soll Raiatea früher Havai’i, „die heilige Insel“, als erste besiedelt gewesen sein, und Hiro, der Sohn des Schöpfergottes Taaroa und der Oro, war ihr erster König, der Begründer der Dynastie und des Marae Taputapuatea in Opa. Legenden und Mythologie geben den verschiedenen Sehenswürdigkeiten eine geheimnisvolle, magische Aura. Der Berg Temehani (722m), eine Art Olymp Polynesiens und ein „Paradies der Düfte“, birgt eine weltweit einzigartige Pflanze, die „Tiare Apeahi“. Mount Temehani wacht über diese bis heute vor der Hektik unserer Zeit abgeschirmte Insel. Die Gebirgskette, die den Norden der Insel vom Süden abtrennt, mit ihren zahlreichen Wasserfällen, die tiefe, schmale Bucht von Faaroa und die fruchtbaren Täler versetzen ebenso in Entzückung wie die Reize der Lagune mit ihrer Gruppe von Motu. Im Norden derselben großen Lagune liegt die Insel Taha’a, die der Legende nach von Raiatea durch einen vom Geist einer Prinzessin besessenen, heiligen Aal abgetrennt wurde. Diese Insel mit ihren sanften Bergformen und ihrer zerklüfteten Küstenlandschaft wird wegen der zahlreichen Vanilleplantagen auch „die Vanilleinsel“ genannt. Zahlreiche Motu mit herrlichen weißen Sandstränden und einer Lagune in abgestuften Türkisnuancen sind ein beliebtes Urlauberziel für Touristen und Segler. Der Markt des Wirtschaftszentrums und Hafenorts Uturoa, in dem viele Kreuzfahrtschiffe Halt machen, geht über von Produkten aus lokalem Anbau und Fischfang, besonders an den Markttagen Mittwoch und Freitag. Die beiden Inseln sind wirtschaftlich gut gestellt, was auf die Qualität der hiesigen Vanille und Kopra, auf die Vielfalt von Früchten und Gemüsearten und den Reichtum der Unterwasserfauna zurückzuführen ist. Die wichtigsten Schifffahrts-, Charter und Segelbootunternehmen haben sich hier niedergelassen und bieten zauberhafte Kreuzfahrten an.

TAHA’A

Vor hunderten von Jahren war „Taha’a vom fernen Marae“ eine heilige Insel. Wenn Helden im Kampf fielen, wurden sie mit der Piroge bis zu diesem Ufer gebracht, von wo ihre Seelen sich erhoben nach Havai, der Heimat der großen Maori-Seefahrer. Die Schwesterinsel Raiatea, die mit ihr zusammen in derselben prachtvollen Lagune eingeschlossen ist, wurde damals noch nicht für den Anbau der Vanille genutzt, deren süßes Aroma heute Berge und Dörfer umgibt. Doch obwohl die duftenden Schoten heutzutage einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der 4470 Einwohner sind, hat Taha’a mit seinen 90km2 nichts von seinem Charme eingebüßt. Es ist bis heute eine zauberhafte Insel mit lebendigen Traditionen geblieben. Unterteilt von drei spektakulären Tälern, vermittelt die Insel den Eindruck eines erhabenen Gebirgszugs mit dem Querschnitt eines Kleeblatts, dessen höchster Berg der Ohiri mit nahezu 590m ist. Versteckt unter Kokospalmen und blütenübersäten Bäumen führt eine fast 70km lange Küs tenstraße an der Küstenebene entlang. Über die Strecke verteilt liegen acht hübsche, friedliche Dörfer, darunter der Hauptort Patio. Die Lagune mit ihren Saphir- und Smaragdtönen ist ein Taucherund Windsurferparadies. Sie ist über zwei breite Passagen mit dem Ozean verbunden, in denen sich blaue Delphine tummeln.

MAUPITI

Maupiti Maupiti ist das mittlere Landstück, das Raiatea und Taha’a miteinander verbindet und erhielt den poetischen Namen „Maurua i te ra“. Sie ist eine der liebenswertesten, weil authentischsten und schönsten Inseln. Die Kerninsel Maupiti, überragt von einer Felsenkette von drei Bergen (250 bis 380m), ist von fünf Motus umgeben. Die Lagune ist nur über eine schmale Passage befahrbar. Mit ihrem kristallklaren Wasser, in dem Sandbänke Arabesken zeichnen, kann sie es mit der Schönheit von Bora Bora aufnehmen. Die zahlreichen, unberührten Strände wechseln ab mit zerklüfteten Felsen unter dem Schatten der Kokospalmen und auf den Motus werden Wasser- und Zuckermelonen angebaut. Desweiteren gibt es einige historisch bedeutsame, legendenumwitterte Stätten. Die Liebe der Einwohner zu ihrer Insel & der angeborene, herzliche Sinn für Gastfreundschaft machen Maupiti zu einem waren Südseeparadies.

Tuamotu-Archipel

Der Tuamotu-Archipel:
Ist eine Gruppe von flachen Inseln oder „Atolls“, eine ganz eigene Welt zwischen Himmel und Meer. Jedes dieser Atolls besitzt ein ringförmiges Korallenriff, das eine Lagune umschließt. Besonders bekannt ist die lokale Perlenzucht. Die meistbesuchten Inseln sind Rangiroa, Tikehau, Fakarava und Manihi.

RANGIROA

Rangiroa Der Name Ra’iroa („Riesiger Himmel“) steht für die Weitläufigkeit dieses Atolls. Es ist das größte Atoll Polynesiens und das viertgrößte der Welt, mit 240 Motu, getrennt durch über hundert „Hoa“, kleine Kanäle, die ein ringförmiges Korallenriff bilden. Im Zentrum der inneren Lagune liegt das Motu Paio. Die unvergleichliche Leuchtkraft und Farbenpracht der Lagune, von Jadegrün über Türkis bis Violett, schlägt Besuchern dieser langen Kette von Inselchen mitten im Pazifischen Ozean in ihren Bann. Im Nordwesten des Atolls liegt der Hauptort Avatoru, gegenüber dem Motu Fara, dessen Lagune der Legende nach von einem Zwillingspaar geschaffen wurde: „Moana tea“, dem friedlichen Ozean, und „Moana uri“, dem entfesselten Ozean. Hier befinden sich die wichtigsten Verwaltungsgebäude, darunter das Bürgermeisteramt, das Postamt, das Forschungszentrum für Perlenzucht, ergänzt durch ein Zentrum für Schilfpatt- und Perlenzuchtberufe, sowie zwei Kirchen. Das andere Dorf, Tiputa, am anderen Ende des Motu und am Rande der zweiten Passage gelegen, enthält Steinhäuser aus weiß gekalkten Korallen, umsäumt von blühenden Hekken. Eine Straße aus Korallenmehl und Asphalt verbindet die beiden Dörfer und ihre Umgebung. Wegen der Schönheit und Vielfalt ihrer Fauna ist die Insel als Tauchparadies bekannt. Sie können bei den Tauchgägen die Mantas, die Barrakuda- und Tunfischschwärme bewundern. Außerdem kreisen hier graue Riffhaie und Weißspitzenhaie.

TIKEHAU

Tikehau Dieses oval geformte Atoll, 300km nordwestlich von Tahiti und etwa zehn Kilometer von Rangiroa entfernt, besitzt eine breite Passage und eine Reihe von kleineren Inselchen (Motu) deren größtes im Südwes ten des Atolls mit 900m Breite bewohnt ist. Das charmante Blumendorf Tuherahera liegt im Süden dieses großen Motu und wird von zwei weiteren Dörfern ergänzt: Tuheiava, ein wichtiges Zentrum der Lagunenfischerei mit zahlreichen Fischtanks, die die Märkte von Tahiti beliefern und Maiai auf dem anderen großen Motu im Nordosten, das dem traditionellen Kopra-Anbau nachgeht. Wegen der Schönheit und Vielfalt ihrer Fauna ist die Insel als Tauchparadies bekannt, speziell in der Tuheiava Passage, wo der Tanz der Mantas die Barrakuda- und Tunfischschwärme begleitet. Außerdem kreisen hier graue Riffhaie und Weißspitzenhaie. Dieses Atoll, das zu den schönsten Polynesiens gehört, birgt auch unzählige Vogelkolonien, die auf kleinen Motu’s nisten. Besonders die so genannte Vogelinsel ist bekannt für ihre Rotfußtölpel und Brauntölpel.

MANIHI

Manihi Auf diesem Atoll entstand die erste Perlenfarm Polynesiens, die eine Vorreiterrolle für die anderen Tuamotu-Inseln spielte. Diese Aktivität wurde ausgebaut und perfektioniert, und heute werden Perlen von seltener Qualität produziert, die in ihrer Anmut einer Königin alle Ehre machen. Das Atoll ist über eine tiefe, befahrbare Passage zugänglich, an deren Rand das einzige Dorf Turipaoa liegt. Besonders anziehend für Touristen aus aller Welt ist die schöne Lagune mit ihren zauberhaften Farbtönen und die außergewöhnlich reiche Fauna des Riffs und des Meeresgrunds. Die Gewässer von Manihi sind Tauchsportbegeisterten ein Begriff aufgrund der unglaublichen Konzentration von Fischen an ungewöhnlichen Tauchplätzen, von der Passage über den „Zirkus“ im Inneren der Lagune bis zum Außenriff. Traditionelle Carangues und Napoleonfische kreuzen hier Barsche, Zackenbarsche und Seequappen, und majestätische Mantarochen wetteifern mit Ad lerrochen. Doch auch der Besuch einer der zahlreichen Perlenfarmen und der Überreste alter Marae-Kultstätten im Norden und Süden des Atolls ist lohnend.

FAKARAVA

Fakarava Das zweitgrößte Atoll Polynesiens ist rechteckig, 60km lang und 25km breit. Es enthält zwei Hauptdörfer: Das 1km breite Rotoava im Nordosten, nahe der Ngarue- Passage und Tetamanu, der frühere Hauptort der Insel an der südlichen Tumakohua- Passage. Dieses Atoll wurde zusammen mit seinen sechs Nachbarinseln (darunter Taiaro) als Biosphärenreservat von der UNESCO unter Schutz gestellt - ein Beweis für den Reichtum des Ökosystems dieses Atolls: Besonders seltene Fauna und Flora, darunter der Eisvogel, die Tuamotu-Palme und in den Lagunen seltene Krustentiere wie der Heuschrekkenkrebs. Lohnenswere Ausflüge: Besichtigung einer Perlenfarm, der 0pittoresken Räucherfabrik für Trepang („Rori“), der bei asiatischen Feinschmeckern sehr gefragt ist, und ein Besuch des alten Dorfs Tetamanu, in dem eine der ersten aus Korallen gebauten katholischen Kirchen aus dem Jahr 1874 steht. Der wichtigste Wirtschaftzweig der Insel ist das Tauchen. Praktisch unberührte Tauchplätze, an denen sich eine Beispiellose Lagunen- und Tiefseefauna mit Seequappen, Zackenbarschen, Barrakudas, Rochen und den unvergesslichen Hammerhaien und Tigerhaien tummelt, lassen die Herzen der Taucher höher schlagen.



Tuamotu-Archipel

Der Tuamotu-Archipel:
Ist eine Gruppe von flachen Inseln oder „Atolls“, eine ganz eigene Welt zwischen Himmel und Meer. Jedes dieser Atolls besitzt ein ringförmiges Korallenriff, das eine Lagune umschließt. Besonders bekannt ist die lokale Perlenzucht. Die meistbesuchten Inseln sind Rangiroa, Tikehau, Fakarava und Manihi.

RANGIROA

Rangiroa Der Name Ra’iroa („Riesiger Himmel“) steht für die Weitläufigkeit dieses Atolls. Es ist das größte Atoll Polynesiens und das viertgrößte der Welt, mit 240 Motu, getrennt durch über hundert „Hoa“, kleine Kanäle, die ein ringförmiges Korallenriff bilden. Im Zentrum der inneren Lagune liegt das Motu Paio. Die unvergleichliche Leuchtkraft und Farbenpracht der Lagune, von Jadegrün über Türkis bis Violett, schlägt Besuchern dieser langen Kette von Inselchen mitten im Pazifischen Ozean in ihren Bann. Im Nordwesten des Atolls liegt der Hauptort Avatoru, gegenüber dem Motu Fara, dessen Lagune der Legende nach von einem Zwillingspaar geschaffen wurde: „Moana tea“, dem friedlichen Ozean, und „Moana uri“, dem entfesselten Ozean. Hier befinden sich die wichtigsten Verwaltungsgebäude, darunter das Bürgermeisteramt, das Postamt, das Forschungszentrum für Perlenzucht, ergänzt durch ein Zentrum für Schilfpatt- und Perlenzuchtberufe, sowie zwei Kirchen. Das andere Dorf, Tiputa, am anderen Ende des Motu und am Rande der zweiten Passage gelegen, enthält Steinhäuser aus weiß gekalkten Korallen, umsäumt von blühenden Hekken. Eine Straße aus Korallenmehl und Asphalt verbindet die beiden Dörfer und ihre Umgebung. Wegen der Schönheit und Vielfalt ihrer Fauna ist die Insel als Tauchparadies bekannt. Sie können bei den Tauchgägen die Mantas, die Barrakuda- und Tunfischschwärme bewundern. Außerdem kreisen hier graue Riffhaie und Weißspitzenhaie.

TIKEHAU

Tikehau Dieses oval geformte Atoll, 300km nordwestlich von Tahiti und etwa zehn Kilometer von Rangiroa entfernt, besitzt eine breite Passage und eine Reihe von kleineren Inselchen (Motu) deren größtes im Südwes ten des Atolls mit 900m Breite bewohnt ist. Das charmante Blumendorf Tuherahera liegt im Süden dieses großen Motu und wird von zwei weiteren Dörfern ergänzt: Tuheiava, ein wichtiges Zentrum der Lagunenfischerei mit zahlreichen Fischtanks, die die Märkte von Tahiti beliefern und Maiai auf dem anderen großen Motu im Nordosten, das dem traditionellen Kopra-Anbau nachgeht. Wegen der Schönheit und Vielfalt ihrer Fauna ist die Insel als Tauchparadies bekannt, speziell in der Tuheiava Passage, wo der Tanz der Mantas die Barrakuda- und Tunfischschwärme begleitet. Außerdem kreisen hier graue Riffhaie und Weißspitzenhaie. Dieses Atoll, das zu den schönsten Polynesiens gehört, birgt auch unzählige Vogelkolonien, die auf kleinen Motu’s nisten. Besonders die so genannte Vogelinsel ist bekannt für ihre Rotfußtölpel und Brauntölpel.

MANIHI

Manihi Auf diesem Atoll entstand die erste Perlenfarm Polynesiens, die eine Vorreiterrolle für die anderen Tuamotu-Inseln spielte. Diese Aktivität wurde ausgebaut und perfektioniert, und heute werden Perlen von seltener Qualität produziert, die in ihrer Anmut einer Königin alle Ehre machen. Das Atoll ist über eine tiefe, befahrbare Passage zugänglich, an deren Rand das einzige Dorf Turipaoa liegt. Besonders anziehend für Touristen aus aller Welt ist die schöne Lagune mit ihren zauberhaften Farbtönen und die außergewöhnlich reiche Fauna des Riffs und des Meeresgrunds. Die Gewässer von Manihi sind Tauchsportbegeisterten ein Begriff aufgrund der unglaublichen Konzentration von Fischen an ungewöhnlichen Tauchplätzen, von der Passage über den „Zirkus“ im Inneren der Lagune bis zum Außenriff. Traditionelle Carangues und Napoleonfische kreuzen hier Barsche, Zackenbarsche und Seequappen, und majestätische Mantarochen wetteifern mit Ad lerrochen. Doch auch der Besuch einer der zahlreichen Perlenfarmen und der Überreste alter Marae-Kultstätten im Norden und Süden des Atolls ist lohnend.

FAKARAVA

Fakarava Das zweitgrößte Atoll Polynesiens ist rechteckig, 60km lang und 25km breit. Es enthält zwei Hauptdörfer: Das 1km breite Rotoava im Nordosten, nahe der Ngarue- Passage und Tetamanu, der frühere Hauptort der Insel an der südlichen Tumakohua- Passage. Dieses Atoll wurde zusammen mit seinen sechs Nachbarinseln (darunter Taiaro) als Biosphärenreservat von der UNESCO unter Schutz gestellt - ein Beweis für den Reichtum des Ökosystems dieses Atolls: Besonders seltene Fauna und Flora, darunter der Eisvogel, die Tuamotu-Palme und in den Lagunen seltene Krustentiere wie der Heuschrekkenkrebs. Lohnenswere Ausflüge: Besichtigung einer Perlenfarm, der 0pittoresken Räucherfabrik für Trepang („Rori“), der bei asiatischen Feinschmeckern sehr gefragt ist, und ein Besuch des alten Dorfs Tetamanu, in dem eine der ersten aus Korallen gebauten katholischen Kirchen aus dem Jahr 1874 steht. Der wichtigste Wirtschaftzweig der Insel ist das Tauchen. Praktisch unberührte Tauchplätze, an denen sich eine Beispiellose Lagunen- und Tiefseefauna mit Seequappen, Zackenbarschen, Barrakudas, Rochen und den unvergesslichen Hammerhaien und Tigerhaien tummelt, lassen die Herzen der Taucher höher schlagen.



Die Austral-Inseln - Land der Traditionen

Die Austral-Inseln. Unberührtes und mysteriöses Land von Tradition, wo weißer Sand auf das intensive Blau der Lagunen trifft… Obwohl diese Inselgruppe ziemlich abgelegen ist, bietet sie seinen Besuchern eine echte und unvergessliche Erfahrung.

Von Europäern im 18. Jahrhundert entdeckt, liegen die Autral-Inseln 600 Kilometer südlich von Tahitis Hauptstadt. Der Archipel besteht aus sieben Inseln, von denen fünf bewohnt sind und vier ausschließlich per Flugzeug zu erreichen. Man kann leicht verstehen, was sie so speziell macht: Ihre Isolation, das unberührte Aussehen und ihre tief authentische Natur.

Atemberaubende Landschaften – von steilen Bergen zu Tälern und Hochebenen – prägen diese Inseln und macht sie berühmt für ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Zahlreiche archäologische Spuren verbergen sich auf jeder Insel, die eine gut-organisierte, voreuropäische Gemeinschaft, mit ihren eigenen kulturellen und religiösen Praktiken bezeugt.

Die Klippen und Höhlen sind Stoff von Legenden… Diese Gebiete dienten einst als Begräbnisstätten, aber nun sind sie ein Ort, von dem aus man Buckelwale beobachten kann. Die Wale kommen jedes Jahr von August bis Oktober zu den Austral-Inseln um zu gebären. Somit kann man zwischen unvergesslichen Wanderungen und fantastischen Tauchgängen, Ozean und Land genießen.

Diese gegensätzlichen Landschaften bilden eine gute Einheit mit der Freundlichkeit der Einwohner. In den farbenfrohen und malerischen Dörfern entdeckt man das Handwerk Know-How der Insulaner, welche hauptsächlich von ihrem Kunstwerk, dem Fischen, der Landwirtschaft und dem Korbflechten leben. Sie werden diese bezaubernden Orte nicht ohne einen Hut oder einem Flechtkorb als Erinnerung dieser feinen Arbeit und dem Erbe dieser überlieferten Sachkenntnisse verlassen. Die Kunst des Flechtens wird von Generation zu Generation weitergegeben... sowie auch das Lächeln, so scheint es.

Die Austral-Inseln sind eine seltene Gelegenheit Tahiti und ihre Inseln unter anderem Licht zu entdecken…


KLIMATABELLE TAHITI
Klima
Durchschnittswerte
Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Tagestemperatur
Grad Celcius
30 30 30 30 29 29 28 28 28 29. 29 29
Nachtemperatur
Grad Celcius
23 23 23 23 22 21 20 20 21 21 22 23
Wassertemperatur
Grad Celcius
27 27 27 28 28 27 26 26 26 26 27 27
Sonnenstunden
pro Tag
6 6 7 8 7 7 9 9 8 7 7 7
Regentage 15 15 16 11 9 6 8 6 6 7 12 15





Zuletzt geändert: 11.11.2021