Komoren

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Die Inselgruppe der Komoren erhebt sich auf einem unterseeischen Rücken. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und haben ein gebirgiges Relief. Vulkanberge mit tief zerfurchten Hängen, Plateaus, Hügelketten und meist nur schmale Küstenstreifen charakterisieren das Landschaftsbild. Die Küsten der Inseln sind überwiegend felsig und von Korallenriffen gesäumt. Im Zentrum der Hauptinsel Grande Comore liegt der 2361 Meter hohe aktive Vulkan Karthala. Der letzte größere Ausbruch geschah 1977, hierbei wurde ein ganzes Dorf von der Lava überrollt. Anfang 2005 gab es einen kleineren Ausbruch, der ohne Explosion oder Lavaaustritt verlief. Nur Asche bedeckte nach dem Ausbruch einen beträchtlichen Teil des Vulkanes. Ende Mai 2006 überzog der Vulkan die Hauptstadt Moroni mit einer Wolke aus Staub und Rauch, was lokal zu Evakuierungen führte.
Die Staatsreligion des Landes ist der sunnitische Islam der schafiitischen Rechtsschule. Ihm gehören etwa 99 % der Einwohner an. Daneben besteht auf den Komoren eine kleine Minderheit indischer Ismailiten (Schia) sowie eine katholisch-karitative Missionstätigkeit; ca. 1 % der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum.

Klima:
Das tropisch-maritime Klima weist im Jahresgang nur geringe Temperaturschwankungen auf. Die Durchschnittstemperatur der kühlsten Monate (Juli/August) liegt bei 22 °C, die der wärmsten Monate (Februar/März) bei 27 °C. Zwischen Mai und Oktober herrscht der trockene Südostpassat, von November bis April der regenbringende Nordwestmonsun. Feuchtester Monat ist der Januar. Je nach Höhenlage werden zwischen 1000 und 4000 mm Jahresniederschlag registriert. In der heißen Jahreszeit ziehen öfter tropische Wirbelstürme über die Inseln.

Flora & Fauna:
Die ursprüngliche Vegetation – dichter tropischer Regenwald mit wertvollen Holzarten – ist stark zurückgedrängt und fast nur noch in höheren Lagen erhalten. Plantagen und Savannen prägen heute die Landschaft. In Niederungen kommen vor allem Kokospalmen, Bananen und Mangobäume vor. Die Küsten sind teilweise von Mangroven bewachsen. Die Landfauna ist relativ artenarm und zeigt Ähnlichkeit mit derjenigen Madagaskars. Es gibt seltene Vogel- und Schildkrötenarten sowie eine nur hier anzutreffende Feuchtnasenaffenart, den Mongozmaki. Die Küstengewässer samt den Korallenriffen sind dagegen reich an vielerlei Wassertieren. Eine Besonderheit ist der Quastenflosser; 1938 wurde vor den Komoren erstmals ein Vertreter dieser bis dahin nur als Fossil bekannten Gattung gefangen.

Bevölkerungsstruktur und Amtssprachen:
Anjouan ist die am dichtesten besiedelte Insel des Archipels. 2004 lebten noch 64 % der Einwohner auf dem Lande. Die Nachkommen der Prinzen und Sultane führen ihre Genealogie auf arabische Einwanderer zurück, die in eine matrilineare Familie lokaler Häuptlinge einheirateten. Die Übertragung des Erbes erfolgt dieser Tradition gemäß matrilinear, Name und Titel werden patrilinear weitergegeben. Amtssprachen sind Komorisch (verwandt mit Swahili), Arabisch und Französisch. Die Komorer (97 % der Gesamtbevölkerung) stammen von Arabern, Madagassen, Bantu, Indern, Schirasi und Indo-Melanesiern ab. Daneben leben einige hundert Europäer auf den Inseln. Das Bevölkerungswachstum und die hohe Arbeitslosigkeit führen zu Auswanderung, vor allem nach Mayotte und Madagaskar. Die Komoren gehören zu den ärmsten Ländern der Welt.

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